Bisher umfassendstes Ranking
Seit 1998 wurden über 140 Universitäten und mehr als 250 Fachhochschulen und Berufsakademien an ihren Standorten in das Hochschulranking einbezogen. In das aktuelle Ranking gingen die Urteile von rund 200.000 Studierenden und 15.000 Professoren ein.
Kein Gesamtranking sondern detaillierte Analyse
Die Ergebnisse der Untersuchung werden bewusst nicht zu einer Gesamtpunktzahl zusammengerechnet. Der Grund: Es gibt einfach nicht "die beste Hochschule", nicht für ein Fach und erst recht nicht für alle Fächer. So kann eine Hochschule in der Forschung durchaus Spitze sein, ihre Ausstattung für Studierende jedoch erbärmlich, oder auch stark in der Germanistik aber schwach bei den Wirtschaftswissenschaften. Statt einen vermeintlichen Gesamtsieger zu krönen, bieten wir ein multidimensionales Ranking. Mehrere Ranglisten, nach ganz unterschiedlichen Kriterien erstellt, zeichnen ein differenziertes Bild von den Stärken und Schwächen der einzelnen Hochschulen.
Ranggruppen statt Rangplätze
Im CHE HochschulRanking finden Sie keine "Rangplätze" für die einzelnen Hochschulen wie in anderen Rankings, sondern eine Zuordnung der Hochschulen zur Spitzen-, Mittel- oder Schlussgruppe. Vergibt man Rangplätze, dann besteht die Gefahr, dass kleine Unterschiede, die durch Zufallsschwankungen zustande kommen als wirkliche Unterschiede missinterpretiert werden. Wenn die Hochschulen dicht beieinander liegen, kann es außerdem dazu kommen, dass minimale Unterschiede viele Rangplätze ausmachen. Das Ranggruppen-Verfahren stellt dagegen sicher, dass sich die Spitzen- und die Schlussgruppe statistisch bedeutsam vom Gesamtmittelwert unterscheiden. Die Unterschiede innerhalb der Gruppen sind dagegen als nicht bedeutsam anzusehen, deshalb haben wir die Hochschulen in den verschiedenen Ranglisten auch immer alphabetisch sortiert.
Fachbezogenheit
Das CHE HochschulRanking ist ausschließlich fachbezogen. So wenig die Hochschulen alle gleichwertig sind, so wenig existiert "die" beste Hochschule. Zu verschieden sind die Leistungen der Hochschulen in den einzelnen Disziplinen, Fächern. Eine Aggregation auf der Ebene ganzer Hochschulen bietet keine entscheidungsrelevanten Informationen für Studienanfänger, die ein spezifisches Fach studieren möchten, und verwischt Unterschiede zwischen den Fächern an einer Hochschule, die z.T. ja auf expliziten Profilentscheidungen beruhen. Daher werden die einzelnen Rankings immer fachspezifisch gebildet.
Methodenvielfalt
Rankings sollten ein differenziertes Bild der Hochschulen aus verschiedenen Perspektiven zeichnen. Neben Fakten zu den Fachbereichen und Studiengängen fließen daher die Perspektiven der Hochschullehrer und der Studierenden in das Ranking ein. Damit entsteht ein differenzierteres Bild als in Rankings, die nur auf der Befragung einer Personengruppe (z.B. nur Studierende, nur Personalchefs) beruhen und so lassen sich subjektive Einschätzungen und objektive Indikatoren kontrastieren.
Ausführliche Beschreibung der Ranking-Methodik