Neuerungen
Bei der Studierendenbefragung werden zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung des Rücklaufs ergriffen.
Um den Rücklauf zu erhöhen, wurden im Dezember der einbezogenen Fachbereiche darüber informiert, wie viele Studierende ihres Faches sich bis zu diesem Zeitpunkt an der Studierendenbefragung beteiligt haben. An zahlreichen Hochschulen wurde diese Information genutzt, um die Studierenden noch einmal um ihre Beteiligung zu bitten zudem konnten die Studierenden nicht nur brieflich, sondern alternativ per E-Mail die Unterlagen zur Teilnahme an der Befragung erhalten. Dies ermöglichte sowohl einen direkten und unkomplizierten Zugriff per Mausklick auf den Online-Fragebogen als auch eine Erinnerung per Mail.
Vorteil: Höhere Rücklaufquoten sorgen dafür, dass weniger Fachbereiche wegen zu geringer Fallzahlen aus der Darstellung herausfallen.
Bei geringen Fallzahlen in der Studierendenbefragung werden noch strengere Maßstäbe für die Aufnahme ins Ranking und die Zuordnung zur Mittelgruppe angelegt.
Um weiterhin zu vermeiden, dass kleine Fachbereiche systematisch ausgeschlossen werden, haben wir nach intensiven Diskussionen entschieden, die Mindestzahl von 15 Urteilen beizubehalten. Allerdings haben wir methodische Veränderungen eingeführt, um Zweifelsfälle mit geringen Rückläufen aus dem Ranking herauszunehmen: An Fachbereichen, bei denen die Beteiligung zwischen 15 und 30 Studierenden liegt, wurde als zusätzliches Kriterium für die Auswertung eingeführt, dass die Rücklaufquote bei mindestens 10% liegt.
Für die Zuordnung der Werte zur Mittelgruppe werden nunmehr noch strengere Maßstäbe angelegt. Nach wie vor werden bei den einzelnen Indikatoren für die Zuordnung zur Spitzen-, Mittel- oder Schlussgruppe die Abweichung vom bundesweiten Mittelwert und das Konfidenzintervall herangezogen. Seit 2011 werden um den bundesweiten Mittelwert zwei zusätzliche Grenzen eingezogen. Ist nun das Konfidenzintervall so breit, dass es über den Mittelwert und eine dieser Grenzen hinausragt, werden diese Werte nicht in das Ranking einbezogen, weil sie nicht klar einer Gruppe zuordenbar sind. Dies betrifft insbesondere Fachbereiche, bei denen der Rücklauf zwischen 15 und 30 liegt .
Vorteile: (a) Kleine Fachbereiche haben weiterhin die Chance ins Ranking zu kommen; (b) Die Aussagekraft der Gruppenzuordnung ist auch bei kleinen Fallzahlen der Studierendenurteile gesichert, Zweifelsfälle werden beim betreffenden Indikator aus dem Ranking herausgenommen.
Kriterien mit durchgängig positiven oder sich kaum unterscheidenden Studierendenurteilen werden nicht gerankt.
Das CHE Hochschulranking zeichnet sich dadurch aus, dass möglichst viele aussagekräftige Indikatoren für das Ranking herangezogen werden. Über die Jahre hinweg haben viele Fachbereiche die Rahmenbedingungen für ihre Studierenden verbessert, auch als Reaktion auf die Bewertungen im Ranking. Bei einigen Aspekten zeigt sich, dass Deutschland durchweg gut da steht und teils auch in den Augen der Studierenden kaum noch schlechte Beurteilungen vergeben werden. Für das CHE Hochschulranking bedeutet das, dass nicht künstliche Unterschiede dargestellt werden, wo keine sind. Deshalb werden Indikatoren, die durchweg als gut oder besser bewertet werden, nicht mehr in das Ranking einbezogen. Damit die Information darüber aber weiter erhalten bleibt, werden die Werte ohne Gruppenzuordnung in der Internet-Version des Rankings weiterhin ausgewiesen.
Ebenfalls werden für solche Indikatoren keine Ranggruppenzuordnungen mehr getroffen, bei denen die Differenz zwischen dem besten und dem schlechtesten Wert geringer als 1 ist.
Vorteil: Ranggruppen werden nur dann gebildet, wenn deutliche Unterschiede vorliegen; dadurch werden Unterschiede adäquat dargestellt und nicht übertrieben.
Um die Ranking-Ergebnisse noch besser interpretieren zu können, werden Zusatzinformationen in die Darstellung der Studierendenurteile aufgenommen.
Um den Nutzern des Rankings eine bessere Einordnung der Ergebnisse zu ermöglichen, werden in der Internet-Darstellung des Rankings zu den einzelnen Indikatoren der Studierendenbefragung neben dem individuellen Mittelwert der bundesweite Mittelwert und die Spreizung ausgewiesen. Beides wird für die Ranking-Listen auch im ZEIT-Studienführer veröffentlicht.
Vorteil: Wenn an Details interessierte Ranking-Nutzer wissen, welche Werte hinter den farblich dargestellten Bewertungen stecken, können sie die Ergebnisse noch besser interpretieren.
Der Hochschulvergleich ist noch komfortabler geworden
Der Vergleich von bis zu drei Hochschulen innerhalb eines Faches ist noch einfacher geworden. Sowohl die tabellarische als auch die grafische Darstellung beinhaltet die Funktion, bis zu drei Hochschulen zu markieren. Dieser Markierung erleichtert es zum einen, die Positionierung von Hochschulen zu verfolgen, wenn andere Kriterien ausgewählt werden. Zum anderen werden mit einem Klick auf den Button „Jetzt vergleichen“ die Details zum Fachbereich und den Studiengängen dieser ausgewählten Hochschulen angezeigt.
Grün-gelb-blau statt grün-gelb-rot
Während früher mit den "Ampelfarben" grün, gelb, rot die Gruppenzugehörigkeit bei einem Indikator gekennzeichnet wurde, wird die schnelle Übersicht nun mit den Farben Grün für die Spitzengruppe, Gelb für die Mittelgruppe und Blau für die Schlussgruppe geboten.
Die Aussage der Gruppenzuordnung ist unverändert geblieben: Fachbereiche, die bei einem Indikator einen grünen Punkt im Ranking haben - also in der Spitzengruppe angesiedelt sind - schneiden bei diesem Indikator signifikant überdurchschnittlich gut ab. Fachbereiche mit einem blauen Punkt schneiden entsprechend bei dem bewerteten Indikator unterdurchschnittlich ab. Fachbereiche, die beim betrachteten Indikator statistisch weder positiv noch negativ vom Durchschnitt abweichen, sind in der Mittelgruppe angesiedelt und werden gelb gekennzeichnet.
Vorteile: (a) Die Intention, die Studierenden auf die Spitzengruppen besonders hinzuweisen, wird besser erfüllt, weil Grün nun optisch stärker heraussticht und die gewählte Farbnuance den Blick des Betrachters auf sich und somit die Spitzengruppe richtet. (b) Bei den Studierendenurteilen kann hinter der Schlussgruppe z.B. die Note 2 oder 4 stecken; bei einer Schlussgruppe mit guten absoluten Werten kann aber die "Stopp"-Symbolik des roten Punkts zu stark sein.
Eine kostenlose Registrierung ermöglicht den vollständigen Zugriff auf alle Daten des CHE Hochschulrankings.
ZEIT ONLINE und das CHE möchten die Funktionen des Rankings weiterentwickeln und noch besser als bisher an das Informationsbedürfnis unterschiedlicher Nutzergruppen anpassen. Dazu ist es erforderlich, dass wir auch wissen, welche Zielgruppen, Schüler, Abiturient, Studierende oder Hochschulangehörige, welche Informationen nutzen. Daher wurde die Registrierung auf alle Rankingdaten ausgeweitet. Den Nutzern öffnen sich mit der Registrierung alle Informationsmöglichkeiten im Ranking. So ist es möglich, Rankingkriterien nach individuellen Präferenzen auszutauschen, die Rankingkriterien nach Ranggruppen zu sortieren, ausgewählte Hochschulen miteinander zu vergleichen oder zwischen einer tabellarischen oder grafischen Ergebnisdarstellung zu wechseln. Alle bei der Registrierung eingegebenen Daten werden nicht an Dritte weitergeben. Weitere Informationen zu den strengen Datenschutzbestimmungen von ZEIT onlinefinden Sie hier
Ergebnisse können tabellarisch oder grafisch angezeigt werden
In der tabellarischen Darstellung ist eine alphabetische Sortierung nach Hochschulstandort voreingestellt. Diese Sortierung kann vielfältig verändert werden: Mit einem Klick auf ein Kriterium im Tabellenkopf ändert wird die Tabelle nach Zuordnung der Ranggruppe bei diesem Indikator sortiert. Innerhalb einer Ranggruppe bleibt die Reihenfolge der Hochschulen alphabetisch. Innerhalb der tabellarischen Darstellung kann darüber hinaus in die Sortierung nach allen Ranggruppen gewechselt werden. Dabei werden zunächst die Hochschulen angezeigt, die bei den ausgewählten Kriterien am häufigsten in der Spitzengruppe sind. Bei gleicher Anzahl der Ranggruppen werden die Hochschulen nach ihrem Abschneiden im ersten bis sechsten Kriterium angezeigt: Eine Hochschulen die beim Kriterium 1, 2, 3, und fünf in der Spitzengruppe ist, beim Indikator vier in der Mittelgruppe, wird in der Reihenfolge vor einer Hochschule dargestellt, die bei den Kriterien 1, 3, 4 und 5 in der Spitzengruppe ist, beim Kriterium 2 aber in der Mittelgruppe. Bei der grafischen Anzeige werden analog die Hochschulen in der Mitte des Kreises dargestellt, die bei den ausgewählten Kriterien am häufigsten in der Spitzengruppe sind.