KURZ-INFO Maschinenbauer konstruieren Maschinen, aber auch Produktionsanlagen.
Die Mechatronik kombiniert Mechanik, Elektrotechnik und Informatik.
Material- und Werkstoffwissenschaftler optimieren Materialien und entwickeln
neue. Chemieingenieure befassen sich mit Prozessen der Stoffumwandlung. Verfahrenstechniker entwickeln die dafür benötigten Anlagen. Biotechnologen
nutzen Organismen, um Substanzen zu produzieren. VON CHRISTOPH GURK
Worum geht es?
»Dem Ingeniör ist nichts zu schwör«, das wusste
schon Daniel Düsentrieb. Der gefiederte Tüftler
aus Entenhausen mag zwar Probleme mit der
Rechtschreibung haben die Beschreibung seines
Berufsstands dürfte aber zutreffen: Ingenieur ist
ein extrem vielfältiger Beruf.
Ingenieure konstruieren und verbessern technische
Systeme. Dabei verwandeln sie ihr Wissen
aus Mathematik, Physik, Chemie, Biologie und
Informatik in praktischen Nutzen: Sie bauen
gigantische Windräder und winzige Geräte für
die Medizintechnik, sie entwickeln Biogasanlagen
und lang haltenden Nagellack, genauso wie
sie Klärwerke optimieren oder als Automatisierer
Software programmieren, die Maschinen intelligent
handeln lässt.
An vielen Hochschulen bildet der Maschinenbau
gewissermaßen das Dach für zahlreiche
spezialisierte und fachübergreifende Ingenieurstudiengänge
wie zum Beispiel Mechatronik,
Verfahrenstechnik, Chemieingenieurwesen oder
auch Material- und Werkstoffwissenschaften.
Diese konzentrieren sich unter anderem auf
Aspekte wie Mechanik, Materialkunde oder
chemische Prozesse. Teilweise kombinieren sie
diese noch mit naturwissenschaftlichen Fächern
wie etwa Biologie oder Geologie.
An den Universitäten sind die Spezialisierungen
in der Regel aber erst nach dem vierten
Semester oder im Masterstudium möglich.
Selten werden sie von Anfang an als eigene
Studiengänge angeboten. An Fachhochschulen
hingegen werden viele der Gebiete von Beginn
an als eigener Studiengang gelehrt (siehe dazu
auch das Fachporträt »Angewandte Naturwissenschaften).
Maschinenbau
Maschinenbauingenieure konstruieren
Produktionsanlagen, in denen zum Beispiel
Autoteile hergestellt werden, genauso entwickeln
sie aber auch Maschinen zum Abfüllen
und Dosieren von Lebensmitteln. Sie greifen
dafür vor allem auf die Physik von Materialkunde
über Mechanik bis zur Thermodynamik
zurück, aber auch auf Mathematik und moderne
Software. »Entwickelt wird heute meistens am
Rechner, mithilfe von computergestützten Simulationen
«, sagt Manfred Hampe, Professor für
Maschinenbau an der TU Darmstadt. Dieser
Trend zeigt sich in fast allen ingenieurwissenschaftlichen
Fächern.
Mechatronik
Mechatronikstudenten konzentrieren
sich auf das Zusammenwirken von Mechanik,
Elektrotechnik und Informatik. Mit
dieser Kombination sorgen sie später zum Beispiel
dafür, dass ein Bankautomat nicht zu wenig
Scheine auswirft, ein Flugzeug sicher landet und
im Auto bei einem Crash die Airbags aufgehen.
Ȇberall, wo sich Produkte intelligent verhalten,
steckt Mechatronik drin«, sagt der Mechatronikprofessor
Reiner Dudziak von der Hochschule Bochum. Mechatronik ist ein junges Fach, in
Deutschland kann man es erst seit Anfang der
neunziger Jahre studieren. Mittlerweile wird es
an vielen FHs und auch an einigen Universitäten
als eigenständiger Studiengang angeboten; an
den Unis ist die Mechatronik jedoch meist ein
Schwerpunkt im Fach Maschinenbau.
Material- und Werkstoffwissenschaften
Diese Richtung beschäftigt sich mit Substanzen
wie Stahl, Glas, Keramik oder Kunststoffen. Ihr
Ziel ist die Entwicklung und Produktion neuer
Materialien und Werkstoffe: elektrisch leitende
Kunststoffe zum Beispiel oder speziell beschichtete
Metalle für Motoren in neuartigen Autos. Die
Nachfrage nach neuen Materialien vonseiten der
Industrie ist hoch, darum wird extrem viel geforscht.
Besonders gefragt sind derzeit hybride
Bauteile etwa aus Kunststoff und Keramik. Neben
manchen Fachhochschulen bieten auch einige
Unis Material- und Werkstoffwissenschaften als
eigenständigen Studiengang an.
Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen
Verfahrenstechniker und Chemieingenieure beschäftigen
sich mit Anlagen und Prozessen. Sie
sorgen zum Beispiel dafür, dass Tabletten genügend
Wirkstoffe enthalten oder Gummibärchen
die richtige Konsistenz haben. Dafür müssen Zutaten
richtig gemischt, chemische Abläufe angestoßen
und gestoppt werden. Chemieingenieure
optimieren dafür chemische, physikalische und
biologische Prozesse, sie zerkleinern, reinigen,
mischen oder trennen Rohstoffe und schaffen
so neue Produkte oder verbessern bestehende.
Verfahrenstechniker konstruieren die Anlagen,
in denen diese Prozesse ablaufen. Durch beider
Tätigkeit können am Ende immer wieder neue
Produkte entstehen, die vom Fruchtjoghurt über
den Lippenstift bis hin zum Treibstoff reichen.
Bioingenieurwesen/Biotechnologie
Die Biotechnologie
ist mit dem Chemieingenieurwesen
und der Verfahrenstechnik eng verwandt. Biotechnologen
wissen, wie man Organismen und
Zellen einspannt, um nützliche Substanzen zu
gewinnen ganz egal ob es um Vitamine oder
Enzyme, um Insulin, Antibiotika, Impfstoffe
oder Pflanzenschutzmittel geht. Wenn die Wäsche
auch bei niedrigen Temperaturen sauber
wird, steckt dahinter genauso biotechnologisches
Wissen wie beim Betrieb einer Kläranlage, bei
der Zucht neuer Pflanzen oder der Entwicklung
diagnostischer Tests.
Wie ist das Studium aufgebaut?
Die ersten Semester der meisten Ingenieurstudiengänge
ähneln einander stark. Die Studenten
erlernen mathematische und naturwissenschaftliche
Grundlagen. Die Dozenten bauen
dabei auf dem Abiturstoff auf. Dieser wird zwar
am Anfang wiederholt, meistens allerdings im
Schnelldurchlauf. Wer weiß, dass er Wissenslücken
hat, sollte einen der Vorkurse besuchen,
die von vielen Hochschulen bereits vor Studienbeginn
angeboten werden. Die Veranstaltungen
lohnten sich nicht nur in fachlicher Hinsicht, sagt
Charlotte Haid, die im vierten Semester Maschinenbau
an der TU München studiert. »Ich habe
hier in zwei Wochen die meisten meiner jetzigen
UniFreunde
kennengelernt.«
In den ersten Semestern des Maschinenbaustudiums
belegen die Studenten Mathematik,
Physik, Chemie, Elektrotechnik, Materialkunde,
Konstruktionslehre und Mechanik. »Das Tolle ist,
dass wir immer mögliche Anwendungen vor
Augen haben«, sagt Charlotte Haid. »Im Fach
Maschinenelemente entwerfen wir zum Beispiel
gerade eine Nietmaschine.«
Bis zum vierten Semester ist das Maschinenbaustudium
an den meisten Unis gleich danach
können sich die Studenten spezialisieren,
zum Beispiel auf Fächer wie Mechatronik, Verfahrenstechnik,
Chemieingenieurwesen oder
Werkstoff- und
Materialwissenschaften. Je nach
Hochschule kann sich das Angebot an Spezialisierungen
unterscheiden.
Wer eine dieser Richtungen als eigenständigen
Studiengang studiert, spezialisiert sich schon
früher. Um Grundlagen in Mathematik und
Naturwissenschaften kommt aber niemand herum.
»Die beiden ersten Semester des Mechatronikstudiums
unterscheiden sich kaum von
Maschinenbau«, sagt Reiner Dudziak. Erst
später kommen für die angehenden Mechatroniker
Thermodynamik und computergestütztes
Design hinzu, außerdem die Fächer Sensorik,
Mikrocomputertechnik, Messtechnik, angewandte
Mathematik und Feinwerktechnik. Ab
dem vierten Semester wählen Mechatronikstudenten
meist noch einmal einen Schwerpunkt,
zum Beispiel Automotive dabei geht es
um intelligente Systeme in Autos wie zum Beispiel
Einparkhilfen. Daneben gibt es Disziplinen
wie Robotik, Antriebstechnik oder Produktion,
ein Fach, in dem man lernt, wie man die Herstellung
verschiedener Produkte automatisiert.
Auch die ersten Semester in den Studiengängen
der Werkstoff- und
Materialwissenschaften
sowie der Verfahrenstechnik und des Chemieingenieurwesens
ähneln denen im Maschinenbau.
Die Studenten lernen Mathe, Chemie, Mechanik
und Physik. Danach wird Grundlagenwissen für
die jeweiligen Fächer erworben: Bei Werkstoff- und
Materialwissenschaften sind das zum Beispiel
Materialkunde oder Kristallografie, in der
gelehrt wird, wie Kristalle entstehen und welche
Eigenschaften sie haben.
Die Studenten lernen auch, die Theorie anzuwenden.
Dafür gießen sie zum Beispiel Metall
oder arbeiten mit Keramik. In der Verfahrenstechnik
und dem Chemieingenieurwesen kommen
zu den mathematischnaturwissenschaftlichen
Grundlagen nach den ersten Semestern
physikalische Chemie, technische Biologie oder
Thermodynamik hinzu. An einigen Hochschulen
kann man bereits zu Beginn des Studiums
Schwerpunkte wählen, zum Beispiel Apparatebau,
Kunststofftechnik oder Umwelttechnik.
»Verfahrens- und
Umwelttechnik hat mich
gereizt, weil man sehr viel praktisch arbeitet«,
sagt Tayfun Hasoğlu. Der 26Jährige
studiert im
siebten Semester an der HTWG Konstanz.
Nahezu die Hälfte seines Studiums bringt er mit
Experimenten im Labor oder mit praktischen
Übungen zu. »Man darf nicht zimperlich sein«,
sagt er. »Wir arbeiten auch mit Gefahrstoffen,
die Schutzkleidung erfordern.«
Die Fachhochschulen richten das Studium
meist von Anfang an auf Anwendungsmöglichkeiten
aus. Tayfun Hasoğlu und seine Kommilitonen
haben zum Beispiel eine Biogasanlage
konzipiert. Die universitäre Ausbildung zielt
verstärkt darauf ab, dass Studenten später Probleme
untersuchen, die so noch nicht bearbeitet
wurden. Dennoch ist auch hier der Praxisanteil
zum Teil hoch. Die Erstsemesterstudenten des
Maschinenbauprofessors Manfred Hampe rätseln
zum Beispiel gerade, wie man die Austrocknung
und Verwitterung von Böden verhindern
kann. Dafür tauschen sie sich auch mit angehenden
Biologen und Politologen aus.
An den meisten Fachhochschulen und an
manchen Universitäten werden in den Ingenieurwissenschaften
duale Studiengänge angeboten. In
jedem Fall ist an den meisten Fachhochschulen
ein Praxissemester Pflicht. Die Studenten sollen
Erfahrungen in der Industrie sammeln und auch
in Betriebe im Ausland gehen eine gute Übung,
denn Ingenieure arbeiten international.
Obwohl der Bachelorabschluss normalerweise
für den Berufseinstieg genügt, hängen die
meisten UniAbsolventen
und fast die Hälfte der Fachhochschulstudenten einen Master an. Das
Angebot an Programmen ist riesig. Ein Teil der
Studenten nutzt den Master, um sich weiter zu
spezialisieren, in Maschinenbau etwa auf Medizintechnik,
in Verfahrenstechnik auf Pharmatechnik
oder in Mechatronik auf Flugsystemdynamik
oder Elektromobilität.
Neue Entwicklungen
erschließen und vorhandene Ressourcen zu schonen:
Materialwissenschaftler sorgen etwa dafür,
dass Fahrzeuge leichter werden und damit auch
weniger Energie verbrauchen. Chemieingenieure
optimieren bei Entsorgungsunternehmen die
Kläranlagen oder forschen an neuartigen Batterien.
Bei Biogasanlagen und in der Wasseraufbereitung
sind Verfahrenstechniker gefragt.
Maschinenbauer konstruieren Turbinen für Wasserhochspeicher
oder entwerfen Windräder.
Längst bieten die Hochschulen spezialisierte
Studiengänge wie zum Beispiel Energy Science
Engineering, Biotechnik oder Umwelttechnik an.
Rechenkraft ist billig geworden, daher machen
viele Firmen ihre Versuche erst mal am
Computer. So werden Tests zum Fahrverhalten
eines neuen Autos zunächst am Rechner simuliert,
oder das Cockpit eines neuen Fahrzeugs wird
als 3DSimulation
nachgebaut, um die optimale
Anordnung der Instrumente herauszufinden. Infolge dieser Entwicklung ist der Anteil von
Informatik im Studium gestiegen. Eine weitere
Folge: Ingenieure stehen heute immer seltener
im ölverschmierten Blaumann in der Werkstatt.
Ein großer Teil ihres Berufsalltags findet schlicht
am Schreibtisch statt.
Die Vorlesungen werden zunehmend mitgefilmt
und im Anschluss ins Netz gestellt so
kann man sich die Lehrveranstaltungen auch
vom Küchentisch aus ansehen.
Es gehört zum Berufsalltag, dass Ingenieure
für mehrere Wochen, Monate oder sogar Jahre ins
Ausland gehen und dort Anlagen planen oder Projekte managen. Fremdsprachen werden
daher immer wichtiger. Viele Hochschulen bieten
Kurse neben dem Studium an.
Eignung, Hürden, Irrtümer
Der Andrang auf Studienplätze in den Ingenieurwissenschaften
ist groß. Einige Fachhochschulen
und Universitäten haben darum örtliche
Zulassungsbeschränkungen eingeführt, sodass
es mit dem Studienplatz nicht zwangsläufig an
der Wunschhochschule klappen muss. Je nach
Studiengang und Hochschule sind die NCs
unterschiedlich hoch, an der Technischen Universität
München beispielsweise lag er für Maschinenbau in der Vergangenheit bei 2,5, an der
Technischen Universität Dortmund bei 2,8 und
an der TH Regensburg bei 2,7. Manche Hochschulen
führen mit ihren Bewerbern Eignungstests
durch, in denen neben der Abiturnote auch
fachspezifische Einzelnoten und das Abschneiden
in einem Auswahlgespräch zählen. An den
meisten Hochschulen ist vor dem ersten Semester
ein Vorpraktikum Pflicht. Charlotte Haid
zum Beispiel hat vor ihrem Studium zwei Monate
in einem Fertigungsbetrieb in Bayern Metallstücke
gefeilt, geschliffen und gedreht.
Der Arbeitsaufwand im Studium ist hoch,
genau wie das Niveau: »Ich war in der Schule
immer eine der Besten in den Naturwissenschaften
«, sagt Charlotte Haid, »an der Uni bin ich
nur noch Durchschnitt.« Mathe und Naturwissenschaften
sind große Bestandteile des Studiums.
Charlotte Haid muss jede Woche mit
Formeln umgehen und Kräfte berechnen.
»Manchmal kann das alles schon sehr trocken
werden«, sagt sie. Viele Studenten haben Angst,
nicht mitzukommen, doch an zahlreichen Universitäten
und Fachhochschulen gibt es mittlerweile
freiwillige Nachhilfekurse und Tutorien.
Und sollte man dennoch durch eine Prüfung
fallen, ist das nichts Ungewöhnliches, sagt
Charlotte Haid: »Das passiert bei uns fast jedem
Studenten mal.« Anders als in der Schule können
an der Uni und an den Fachhochschulen die
meisten Prüfungen wiederholt werden. Wichtig
sei die richtige Einstellung, sagt Bernd Schinke,
Professor für Verfahrenstechnik an der Hochschule
Mannheim: »Fachliches Knowhow
kann
man sich aneignen, Spaß am Thema nicht.«
In ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen
ist die Abbrecherquote hoch: Sie liegt
dem Hochschul-Informations-System
zufolge
bei 48 (Uni) beziehungsweise 30 Prozent (FH).
Ein Problem ist möglicherweise, dass die Studenten
falsche Vorstellungen vom Studium haben.
»Einige denken vielleicht am Anfang, dass wir
viel draußen machen und Blumen pflücken«,
sagt Umweltund
Verfahrenstechnikstudent
Tayfun Hasoğlu. Dabei ist das Gegenteil der
Fall: »Wir sind sehr viel im Labor, aber wir
führen auch sehr viele Berechnungen durch.«
Um Missverständnissen vorzubeugen, versuchen
einige Hochschulen wie die HAW Hamburg
oder die RWTH Aachen Studieninteressenten
rechtzeitig darüber aufzuklären, welche Fähigkeiten
im Studium gefordert sind: Sie haben
Selbsttests oder Self-Assessment-Programme
ins
Internet gestellt, die man machen muss, bevor
man sich unabhängig vom Ergebnis für einen
Studienplatz anmelden kann.
Berufsperspektiven
Ingenieure sind in fast allen Wirtschaftszweigen
gefragt. Maschinenbauer findet man zwar vor
allem im Anlagen- und
Maschinenbau, sie arbeiten
aber zum Beispiel auch als Produktmanager
bei der Vermarktung von Serienprodukten oder
im technischen Einkauf, wo sie Rohstoffe oder
Werkzeuge beschaffen und Preisangebote einholen.
Automobilhersteller suchen nach Mechatronikern,
um ihre Fahrzeuge intelligenter und sparsamer
zu machen, genauso wie sie Werkstoff- und
Materialwissenschaftler und Chemieingenieure
benötigen, um neuartige Batterien zu konstruieren
und bestehende zu verbessern. Mechatroniker
sind auch im Anlagenbau oder in der Medizintechnik
gefragt. Werkstoff- und
Materialwissenschaftler
haben in der GießereiIndustrie
und im
Bergbau Berufschancen. Verfahrenstechniker und
Chemieingenieure werden zum Beispiel in der
Lebensmittelindustrie oder in der Pharmabranche
gebraucht. Genauso koordinieren sie aber auch
für Mineralölkonzerne internationale Projekte
oder managen Biogasanlagen.
Auch wer in die Forschung gehen möchte, hat
als Ingenieur gute Chancen, sowohl an Hochschulen
als auch in Forschungs- und
Entwicklungsabteilungen
von Industrieunternehmen.
Die Berufsaussichten für Ingenieure sind
zurzeit gut: Auf einen Arbeit suchenden Ingenieur
kommen im Schnitt drei offene Stellen,
teilt der Verein Deutscher Ingenieure mit. Das
durchschnittliche Einstiegsgehalt für Ingenieure
liege bei mehr als 40 000 Euro, für Chemieingenieure
sogar bei fast 50 000 Euro.
BÜCHER UND LINKS
Ekkehard D. Schulz: 55 Gründe, Ingenieur zu werden: Über den schönsten Beruf der Welt. Goldmann, Hamburg 2011; 256 S., 8,99 Euro. Beschreibt launig, warum es sich lohnt, Ingenieur zu sein.
VDI-GVC Gesellschaft Verfahrenstechnik und Chemieingenieurwesen: Neugierig auf Verfahrenstechnik-Chemieingenieurwesen. 2. Aufl., Düsseldorf 2008; 12 S., kostenlos unter bit.ly/zs13chemieing. Die Broschüre für Schüler und Abiturienten gibt grundlegende Informationen über Studium und Beruf.
Sylvia Schaab, Katharina Vähning: Studienführer Ingenieurwissenschaften. 2., überarb. und akt. Auflage.
studieninfo.ftmv.de: Umfassende Übersicht über alle Universitäten, an denen man technische Fächer studieren kann.
karriere-im-maschinenbau.org: Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) stellt Studiengänge und duale Programme sowie Spezialisierungen vor. Mit Datenbank für Schülerpraktika.
think-ing.de: Infos zu Studiengängen (inklusive Stipendien) und Profile von Ingenieurberufen, darunter auch solche in Maschinenbau und Verfahrenstechnik.
ingenieurwesen-studieren.de: Informationen rund um das Ingenieur-Studium, von Voraussetzungen über Finanzierungshilfen bis zu Erfahrungsberichten von Studenten.
vdi.de/studium: Seite des Vereins Deutscher Ingenieure für Studenten. Besonders interessant ist das PDF »Ingenieurstudium wie finde ich die richtige Fachrichtung«.
dgm.de/dgm/html/studium.htm: Hier hat die Deutsche Gesellschaft für Materialkunde Informationen zum Studium der Material- und Werkstofftechnik zusammengestellt (mit Studiengangsverzeichnis).
biotechnologie.de: Großes Portal zur Biotechnologie. Unter dem Punkt »Ausbildung« kann man nach Studiengängen suchen, die Datenbank ist jedoch erst im Aufbau.