Neuerungen
Filtermöglichkeiten erleichtern die Suche nach Studienangeboten
In den aktuell untersuchten geisteswissenschaftlichen Fächern und der Psychologie wurde bei der tabellarischen Ergebnisdarstellung die Möglichkeit geschaffen, aus der Gesamtliste die Fachbereiche zu filtern, die einem bestimmten Profil entsprechen. Diese Profile wurden von den Fachbereichen selbst aus einer vorgegebenen Liste ausgewählt.
Vorteil: Der Nutzer kann in dem umfangreichen Studienangebot der einzelnen Fächer stärker nach profilgebenden Merkmalen selektieren.
In den ingenieurwissenschaftlichen Fächergruppen werden Ergebnisse für einzelne Fächer ausgewiesen.
In den aktuell untersuchten ingenieurwissenschaftlichen Fächern sind verschiedene, aber vergleichbare Fächer zu Fächergruppenzusammengefasst gerankt worden. Eine solche Fächergruppe ist beispielsweise „Bau- und Umweltingenieurwesen“ oder an Fachhochschulen die Fächergruppe „Angewandte Naturwissenschaften“ mit den Fächern Umweltingenieurwesen, Chemieingenieurwesen/Angewandte Chemie, Bioingenieurwesen/Biotechnologie und Physikalische Technik. Diese Fächer können in einer Fächergruppe zusammengefasst werden, da sie in ihren Strukturen vergleichbar sind. Bietet ein Fachbereich mehrere Fächer dieser Fächergruppe an, taucht er mit den einzelnen Ergebnissen je Fach entsprechend häufig in der Übersichtsliste und auch auf den Detailseiten auf. Die Werte der einzelnen Fächer fließen in das Ranking der gesamten Fächergruppe ein. Im Online-Ranking kann man sich entweder diese Gesamtliste anzeigen lassen, oder eine Übersicht der Fachbereiche, die eines der Fächer anbieten.
Vorteil: a) Die Gruppenbildung über vergleichbare Fächer hinweg ermöglicht es, auch kleinere Fächer an wenigen Standorten in Deutschland in das Ranking einzubeziehen, da die methodischen Voraussetzungen für einen Vergleich erfüllt werden. b) Unterschiede zwischen den Fächern bleiben sichtbar, da die Ergebnisse nicht zu einem Gesamtergebnis der Fächergruppe zusammengefasst werden.
In die Datenerhebung wurden weitere Datenquellen einbezogen.
Bislang beruhten die Fakten, die für die Fachbereiche und Studiengänge ausgewiesen werden, nahezu ausschließlich auf den Angaben der Hochschulen im Rahmen der vom CHE durchgeführten Befragungen. Da sich jedoch nicht alle Hochschulen an diesen Befragungen beteiligen, hat das CHE zusätzlich öffentlich zugängliche Datenquellen herangezogen und selbst ausgewertet. So beruht ein Teil der Daten (z.B. Promotionen in den Geisteswissenschaften) auf Sonderauswertungen des Statistischen Bundesamtes, ein Teil auf Auswertungen von Modulhandbüchern und Studienordnungen der Studienprogramme (z.B. der Indikator Praxis- und Arbeitsmarktbezug im Fach Erziehungswissenschaft).
Vorteil: Den Studieninteressenten werden Informationen über möglichst alle Studienangebote der gerankten Fächer zur Verfügung gestellt.
Bei der Studierendenbefragung werden zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung des Rücklaufs ergriffen.
Um den Rücklauf zu erhöhen, wurden im Dezember die einbezogenen Fachbereiche darüber informiert, wie viele Studierende ihres Faches sich bis zu diesem Zeitpunkt an der Studierendenbefragung beteiligt haben. An zahlreichen Hochschulen wurde diese Information genutzt, um die Studierenden noch einmal um ihre Beteiligung zu bitten. Zudem konnten die Studierenden nicht nur brieflich, sondern alternativ per E-Mail die Unterlagen zur Teilnahme an der Befragung erhalten. Dies ermöglichte sowohl einen direkten und unkomplizierten Zugriff per Mausklick auf den Online-Fragebogen als auch eine Erinnerung per Mail.
Vorteil: Höhere Rücklaufquoten sorgen dafür, dass weniger Fachbereiche wegen zu geringer Fallzahlen aus der Darstellung herausfallen.
Bei geringen Fallzahlen in der Studierendenbefragung werden noch strengere Maßstäbe für die Aufnahme ins Ranking und die Zuordnung zur Mittelgruppe angelegt.
Um weiterhin zu vermeiden, dass kleine Fachbereiche systematisch ausgeschlossen werden, haben wir nach intensiven Diskussionen entschieden, die Mindestzahl von 15 Urteilen beizubehalten. Allerdings haben wir methodische Veränderungen eingeführt, um Zweifelsfälle mit geringen Rückläufen aus dem Ranking herauszunehmen: An Fachbereichen, bei denen die Beteiligung zwischen 15 und 30 Studierenden liegt, wurde als zusätzliches Kriterium für die Auswertung eingeführt, dass die Rücklaufquote bei mindestens 10% liegt.
Für die Zuordnung der Werte zur Mittelgruppe werden nunmehr noch strengere Maßstäbe angelegt. Nach wie vor werden bei den einzelnen Indikatoren für die Zuordnung zur Spitzen-, Mittel- oder Schlussgruppe die Abweichung vom bundesweiten Mittelwert und das Konfidenzintervall herangezogen. Seit 2011 werden um den bundesweiten Mittelwert zwei zusätzliche Grenzen eingezogen. Ist nun das Konfidenzintervall so breit, dass es über den Mittelwert und eine dieser Grenzen hinausragt, werden diese Werte nicht in das Ranking einbezogen, weil sie nicht klar einer Gruppe zuordenbar sind. Dies betrifft insbesondere Fachbereiche, bei denen der Rücklauf zwischen 15 und 30 liegt.
Vorteile: (a) Kleine Fachbereiche haben weiterhin die Chance ins Ranking zu kommen; (b) Die Aussagekraft der Gruppenzuordnung ist auch bei kleinen Fallzahlen der Studierendenurteile gesichert, Zweifelsfälle werden beim betreffenden Indikator aus dem Ranking herausgenommen.
Kriterien mit durchgängig positiven oder sich kaum unterscheidenden Studierendenurteilen werden nicht gerankt.
Das CHE Hochschulranking zeichnet sich dadurch aus, dass möglichst viele aussagekräftige Indikatoren für das Ranking herangezogen werden. Über die Jahre hinweg haben viele Fachbereiche die Rahmenbedingungen für ihre Studierenden verbessert, auch als Reaktion auf die Bewertungen im Ranking. Bei einigen Aspekten zeigt sich, dass Deutschland durchweg gut da steht und teils auch in den Augen der Studierenden kaum noch schlechte Beurteilungen vergeben werden. Für das CHE Hochschulranking bedeutet das, dass nicht künstliche Unterschiede dargestellt werden, wo keine sind. Deshalb werden Indikatoren, die durchweg als gut oder besser bewertet werden, nicht mehr in das Ranking einbezogen. Damit die Information darüber aber weiter erhalten bleibt, werden die Werte ohne Gruppenzuordnung in der Internet-Version des Rankings weiterhin ausgewiesen.
Ebenfalls werden für solche Indikatoren keine Ranggruppenzuordnungen mehr getroffen, bei denen die Differenz zwischen dem besten und dem schlechtesten Wert geringer als 1 ist.
Vorteil: Ranggruppen werden nur dann gebildet, wenn deutliche Unterschiede vorliegen; dadurch werden Unterschiede adäquat dargestellt und nicht übertrieben.
Um die Ranking-Ergebnisse noch besser interpretieren zu können, werden Zusatzinformationen in die Darstellung der Studierendenurteile aufgenommen.
Um den Nutzern des Rankings eine bessere Einordnung der Ergebnisse zu ermöglichen, werden in den Ranking-Listen im ZEIT-Studienführer zu den einzelnen Indikatoren der Studierendenbefragung der bundesweite Mittelwert und die Spreizung ausgewiesen. In der Internet-Version des Rankings werden in der tabellarischen Ergebnisdarstellung die jeweiligen Mittelwerte zusätzlich zur Ranggruppe ausgewiesen
Vorteil: Wenn an Details interessierte Ranking-Nutzer wissen, welche Werte hinter den farblich dargestellten Bewertungen stecken, können sie die Ergebnisse noch besser interpretieren.
Der Hochschulvergleich innerhalb eines Faches ist noch komfortabler geworden
Der Vergleich von bis zu drei Hochschulen innerhalb eines Faches ist noch einfacher geworden. Sowohl die tabellarische als auch die grafische Darstellung beinhaltet die Funktion, bis zu drei Hochschulen zu markieren. Dieser Markierung erleichtert es zum einen, die Positionierung von Hochschulen zu verfolgen, wenn andere Kriterien ausgewählt werden. Zum anderen werden mit einem Klick auf den Button „Jetzt vergleichen“ die Details zum Fachbereich und den Studiengängen dieser ausgewählten Hochschulen angezeigt.
Grün-gelb-blau statt grün-gelb-rot
Während früher mit den "Ampelfarben" grün, gelb, rot die Gruppenzugehörigkeit bei einem Indikator gekennzeichnet wurde, wird die schnelle Übersicht nun mit den Farben Grün für die Spitzengruppe, Gelb für die Mittelgruppe und Blau für die Schlussgruppe geboten.
Die Aussage der Gruppenzuordnung ist unverändert geblieben: Fachbereiche, die bei einem Indikator einen grünen Punkt im Ranking haben - also in der Spitzengruppe angesiedelt sind - schneiden bei diesem Indikator signifikant überdurchschnittlich gut ab. Fachbereiche mit einem blauen Punkt schneiden entsprechend bei dem bewerteten Indikator unterdurchschnittlich ab. Fachbereiche, die beim betrachteten Indikator statistisch weder positiv noch negativ vom Durchschnitt abweichen, sind in der Mittelgruppe angesiedelt und werden gelb gekennzeichnet.
Vorteile: (a) Die Intention, die Studierenden auf die Spitzengruppen besonders hinzuweisen, wird besser erfüllt, weil Grün nun optisch stärker heraussticht und die gewählte Farbnuance den Blick des Betrachters auf sich und somit die Spitzengruppe richtet. (b) Bei den Studierendenurteilen kann hinter der Schlussgruppe z.B. die Note 2 oder 4 stecken; bei einer Schlussgruppe mit guten absoluten Werten kann aber die "Stopp"-Symbolik des roten Punkts zu stark sein.
Eine kostenlose Registrierung ermöglicht den vollständigen Zugriff auf alle Daten des CHE Hochschulrankings.
ZEIT ONLINE und das CHE möchten die Funktionen des Rankings weiterentwickeln und noch besser als bisher an das Informationsbedürfnis unterschiedlicher Nutzergruppen anpassen. Dazu ist es erforderlich, dass wir auch wissen, welche Zielgruppen, Schüler, Abiturient, Studierende oder Hochschulangehörige, welche Informationen nutzen. Daher wurde die Registrierung auf alle Rankingdaten ausgeweitet. Den Nutzern öffnen sich mit der Registrierung alle Informationsmöglichkeiten im Ranking. So ist es möglich, Rankingkriterien nach individuellen Präferenzen auszutauschen, die Rankingkriterien nach Ranggruppen zu sortieren, ausgewählte Hochschulen miteinander zu vergleichen oder zwischen einer tabellarischen oder grafischen Ergebnisdarstellung zu wechseln. Alle bei der Registrierung eingegebenen Daten werden nicht an Dritte weitergeben. Weitere Informationen zu den strengen Datenschutzbestimmungen von ZEIT onlinefinden Sie hier
Ergebnisse können tabellarisch oder grafisch angezeigt werden
In der tabellarischen Darstellung ist eine alphabetische Sortierung nach Hochschulstandort voreingestellt. Diese Sortierung kann vielfältig verändert werden: Mit einem Klick auf ein Kriterium im Tabellenkopf wird die Tabelle nach Zuordnung der Ranggruppe bei diesem Indikator sortiert. Innerhalb einer Ranggruppe bleibt die Reihenfolge der Hochschulen alphabetisch. Innerhalb der tabellarischen Darstellung kann darüber hinaus in die Sortierung nach allen Ranggruppen gewechselt werden. Dabei werden zunächst die Hochschulen angezeigt, die bei den ausgewählten Kriterien am häufigsten in der Spitzengruppe sind. Bei gleicher Anzahl der Ranggruppen werden die Hochschulen nach ihrem Abschneiden im ersten bis sechsten Kriterium angezeigt: Eine Hochschule die beim Kriterium 1, 2, 3, und fünf in der Spitzengruppe ist, beim Indikator vier in der Mittelgruppe, wird in der Reihenfolge vor einer Hochschule dargestellt, die bei den Kriterien 1, 3, 4 und 5 in der Spitzengruppe ist, beim Kriterium 2 aber in der Mittelgruppe. Bei der grafischen Anzeige werden analog die Hochschulen in der Mitte des Kreises dargestellt, die bei den ausgewählten Kriterien am häufigsten in der Spitzengruppe sind.